
Du willst mit dem Rauchen aufhören? Dir reicht es, im Gefängnis der Nikotinsucht ewig weiterzurauchen und in diesem beschissenen grauen Schleier der Abhängigkeit gefangen zu sein? Du hast keine Lust mehr, den Tabakkonzernen dein Geld in den Arsch zu stecken, den 20-fachen Preis dessen zu bezahlen, was diese Giftdinger in der Herstellung kosten? Du willst aufhören, durch das Rauchen deine Gesundheit weiter zu zerstören?
DANN HÖRE AUF. WIR SIND NICHT MIT ZIGARETTEN IM MUND RAUCHEND ZUR WELT GEKOMMEN.
Ich war selber so unglücklich, ständig weiterzurauchen und nicht endlich den Schritt zu gehen, mir das Rauchen abzugewöhnen. Und dann, vor wenigen Wochen, habe ich dann doch die letzte Zigarette ausgedrückt und vierzehn Tage lang über das neue und ungewöhnliche Leben ohne Zigaretten geschrieben, einfach, wie es mir so erging...
Heraus kam dabei das E-Book: ››Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!‹‹ (Untertitel: „Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps…“) ist ein Aufhör-Versuchs-Bericht von JULIUS CYPHANDRIUS. (Preis 2,99 €, ca. 265 Seiten, erhältlich im kindle Store bei Amazon)
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Ich stelle dir hier mein für nur 2,99 € erhältliches E-Book ››Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!‹‹ vor, in dem ich die ersten vierzehn Tage meines Rauchstopps/Nikotinentzugs festgehalten habe. Nach vielen Jahren des ewigen Rauchens habe ich, weil ich sehr unglücklich war, zu rauchen, die Entscheidung getroffen, nun auszubrechen aus dem Suchtgefängnis. Ich wollte mit dem Rauchen aufhören und in diesem E-Book sind die ersten beiden Wochen in Tagebuch-artiger Form mit meinen Gedanken rund um das Rauchen bzw. Nichtmehrrauchen festgehalten. Ich gebe Tipps, berichte, wie es mir so ohne Zigaretten in meinem neuen Leben ohne das Rauchen ergeht, zeige auch auf, was sich in den ersten beiden Wochen gesundheitlich tut.
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E-Book: ››Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!‹‹ (Untertitel: „Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps…“) ist ein Aufhör-Versuchs-Bericht von JULIUS CYPHANDRIUS. (Preis 2,99 €, ca. 265 Seiten, erhältlich im kindle Store bei Amazon)
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Mein Wunsch ist, dass Menschen, die sich eigentlich wünschen, nicht mehr zu rauchen, vielleicht mal in das E-Book reinlesen (einfach die kostenlose Leseprobe von Amazon anfordern) und vielleicht auch mit dem Rauchen aufhören. In diesem E-Book ist auch eine Kurzgeschichte rund um das Thema Sucht namens ››Stuff‹‹ enthalten.
Hier folgen Ausschnitte aus dem E-Book ››Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!‹‹ (Untertitel: „Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps…“):
Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnisund der Sucht, rein in die Freiheit!
Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt
Motivationstipps…
Ein Aufhör-Versuchs-Bericht von
JULIUS CYPHANDRIUS
Begleite einen Mitte der 70er Jahre geborenen bisherigen Raucher vierzehn Tage lang bei seinem Vorhaben, von einem Tag auf den anderen aus der Sucht und der Abhängigkeit zu entkommen, den Zigaretten keine Chance mehr zu geben, nach und nach zu einem Nichtraucher zu werden. In diesem Bericht mit täglichen tagebuchartigen Einträgen und jede Menge festgehaltener Gedanken rund um das Thema Zigaretten und das Rauchen sowie Tipps rund um das Aufhören möchte der Autor auch andere dazu motivieren und bewegen, sich aus dem grauen und dunklen Rauchgefängnis zu befreien oder sich zumindest Gedanken zu machen, ob man sich durch den Rauchstopp nicht vielleicht ein riesengroßes und gesundes, schönes Geschenk machen möchte…
Niemand wurde mit einer Zigarette im Mund geboren, keiner hält einer rauchenden Person einen Lauf an den Kopf. Sei stark und werde glücklich, schmeiß die Zigaretten und jene ekelhafte Sucht – das Rauchen – aus deinem Leben, befreie dich aus den Fesseln der Abhängigkeit. Raus aus dem traurigen Grau, rein in das schöne, abwechslungsreiche und gesunde Farbige!
Es ist doch um ein Vielfaches schöner,
langsam und tief durch die Nase einzuatmen, vielleicht drei Sekunden zu
verharren, und dann langsam durch den Mund auszuatmen. Überhaupt, einfach Luft
einzuatmen, anstatt all das ekelhafte Zeug, das man beim Rauchen in seinen
Körper und in seine Lunge befördert.
Ich weiß, dass mir eine harte Zeit
bevorstehen mag, vielleicht. Vielleicht wird es aber, so sehr, wie ich das
Rauchen eigentlich bereits verabscheut habe, einfach nur eine große Befreiung
für mich sein. Auf jedem Fall freue ich mich ganz arg auf jeden Tag, an dem ich
standhaft geblieben bin und dem Rauchen in meinem Leben keine Chance mehr
gegeben habe.
Das
ist es: Vertreiben, austreiben wie einen bösen Teufel. Einfach nur weg mit der
Sucht, diesem irrsinnigen Verlangen, jetzt unbedingt eine Zigarette zu
brauchen. Klar, das Gefühl kennt wohl jede Raucherin und jeder Raucher, erstmal
zur Beruhigung eine Zigarette. Aber natürlich ist das kompletter Quatsch. Für den Körper liefert das Rauchen, das
Nikotin, selbstverständlich keinerlei Entspannung und nur eine scheinbare
Beruhigung, weil man das als Raucher im Kopf auf einem Brett festgenagelt hat,
dass das Rauchen anscheinend dazu gehört, um glücklich und zufrieden zu sein,
um sich in bestimmten Situationen zu belohnen oder zu beruhigen. Aber der
Körper erlebt natürlich in Wirklichkeit mit jeder Zigarette totalen Stress, das
wissen wir wohl alle....
Es ist schön, durchzuatmen, draußen zu
sein, zu spazieren, etwas, das ich, wie es mir möglich ist, viel machen werde. Ich denke, man muss von Anfang an das Ganze
nicht so sehen, dass einem da nun ohne das Rauchen etwas fehlt, sondern dass
das ein riesengroßer Gewinn ist. Das alles hier nur als kleine
Zwischenmeldung an diesem ersten Tag heute. Nicht mehr zu rauchen ist im Moment
einfach nur wunderbar.
Ein gutes und sehr schönes Gefühl, ein
freies Gefühl und ich merke und spüre, dass das hundertprozentig die richtige
Entscheidung ist, nicht mehr zu rauchen. Das ist immer zu hundert Prozent die
richtige Entscheidung und es ist immer genau jetzt der richtige
Moment, um die letzte Zigarette auszudrücken und zu sagen: „Tschüss,
nie wieder!“.
Man verliert nichts, wenn
man aufhört, zu rauchen, sondern man gewinnt.
Ich kann nur sagen: Rauchen löst nichts.
Das ist doch nur etwas, das man sich vielleicht teilweise einbildet, wenn man
nervös ist oder gelangweilt oder was auch immer. Aber wir sind nicht dazu
geboren worden, um zu rauchen. Das ist einfach irgendwie – finde ich –
unnatürlich. So, wie ich jetzt hier draußen spaziere und mir da einfach ein
bisschen Gedanken mache, wenn ich jetzt hier so laufe an diesem sonnigen Tag,
dann ist das wirklich schön, mit der Luft und dann denke ich, wie das wäre,
wenn ich jetzt eben eine Zigarette rauchen würde. Da ist ganz eindeutig und
klar, dass das für mich eine ekelhafte Vorstellung ist.
Nicht
gegen diese Sucht vorzugehen, bedeutet: Immer weiter darin gefangen zu sein,
immer weiter zu rauchen, immer weiter Gift in sich reinzuziehen, immer weiter
Geld wegzuschmeißen bzw. zu verbrennen, immer weiter die Gesundheit radikal zu
gefährden. .....
Ich finde es aber einfach Irrsinn, in dieser Maschinerie der Tabakindustrie gefangen zu bleiben, dafür sich Tag für Tag die eigene Gesundheit zu zerstören und nebenbei noch viel Geld dafür auszugeben, sich selbst zu schädigen. Ich sage (groß geschrieben und fett unterstrichen): „NEIN! NICHT MEHR MIT MIR!“ und aus diesem Grund hat für mich mit dem heutigen Tag das Rauchen geendet und ich finde das geil. Um zurückzukehren zu dem, was ich vorhin erwähnt habe: Man muss versuchen, sich selber nicht zu belügen und hinter irgendwelchen scheinbaren Gründen, wegen denen man gerade im Moment anscheinend nicht den Schritt in die Rauchfreiheit gehen kann, zu verstecken, sondern irgendwie vielmehr diese scheinbaren Gründe wegzuschmeißen. Diese Gründe, die einen anscheinend hindern, aufzuhören, die gibt es nicht. Es ist doch ganz einfach so. Man muss für sich selber überlegen und für sich selber entscheiden: Möchte ich gesünder leben und das Nikotin aus meinem Leben verbannen, oder möchte ich mich weiterhin mit einem angeblichen Genussmittel versklaven.
...
Verdammt, ich
muss diese widerliche Sucht aus mir herausreißen, ich will frei werden vom
Verlangen, giftige Zigaretten zu rauchen. Aber ich freue mich auf jede Stunde,
die ich nun nicht rauche. Jede Stunde und jeder Tag ohne Rauchen befreit mich
vom Gefängnis Sucht, macht mich frei und schenkt mir das Schöne, nicht mehr
unbedingt eine Zigarette rauchen zu wollen.
Rauchen =
Sich selbst vergiften.
Das Rauchen ist eine furchtbare Sucht,
ein Gefängnis, das mich in sich eingesperrt hat. Durch diese widerliche Sucht
zerstöre ich mich jeden Tag. Mein Körper ist abhängig, mein Kopf ebenso. Mein
halbes Leben lang bereits rauche ich. Mit wenigen Unterbrechungen, ständig und
immerzu in diesem widerlichen Teufelskreis gefangen. Doch nun will ich raus aus
diesem Teufelskreis. Jetzt will ich diese Sucht besiegen und das Leben dadurch
viel schöner machen, indem ich das Rauchen aus meinem Leben verbanne.
Keiner wurde mit einer Zigarette im Mund
geboren. Das ist nicht normal, immer weiter zu rauchen und der Sucht
nachzugeben. Völlig egal, wie viele Probleme da im Leben sein mögen: Man nimmt
sich ein riesengroßes Problem, wenn man das Rauchen aus seinem Leben
rausschmeißt.
Ich hasse das
Rauchen im Grunde seit langer, langer Zeit und finde es zum kotzen, so schwach
zu sein, meinen Körper jeden Tag aufs Neue zu vergiften, denn nichts anderes
sind Zigaretten. Gift für den Körper und die Seele. Mich hat das Rauchen
wahnsinnig kaputt gemacht und ich will das einfach nicht mehr. Ich möchte mir
etwas Gutes tun, mir selbst ein großes Geschenk machen und diesen Dreck aus
meinem Leben rausschmeißen.
Sei stark
& stolz: Sei Nichtraucher!
Dieser
Angewohnheit, die den Menschen so wahnsinnig schnell scheinbar gar keine andere
Wahl haben lässt, als immer und immer weiter zu rauchen. Doch das ist Quatsch.
Ich durchbreche nun diese Mauer, ich verlasse diese Sucht, und das finde ich
schön.........
Der böse, widerliche kleine schallend
lachende Nikotinteufel, der wird also wohl erst heute gegen Mittag bei mir
auftauchen, denke ich mal. Naja, soll er halt, da muss ich mir einen Exorzismus
ausdenken. Ich will auf jedem Fall stark
bleiben und es sicherlich nicht dazu kommen lassen, ohne es überhaupt ernsthaft
versucht zu haben, aufzuhören, wieder zu rauchen.
Also, um das zu beantworten
... Nö, noch habe ich meinen Kopf nicht vor lauter Entzugserscheinungen an die
Wand geschlagen. Haha. Im Ernst. Komisch, aber ich freue mich gerade (doch ehrlich, keinerlei aggressive Stimmung)
auf diesen Tag ohne eine Zigarette.
Ich werde das eh so
sehen, dass ich einfach vorhabe, die nächsten 24 Stunden nicht zu rauchen. Step
by step, einzelne Schritte (aber nicht zum Automaten).
...
„Die fünf Minuten,
während du Lust zu rauchen hast, erscheinen einem länger, als sie in
Wirklichkeit sind. Geh hinaus an die frische Luft und atme tief ein. Die Zeit
geht dann schneller vorbei.“ (Antirauch-App „kwit2“)
Ich
fühle KEIN dringendes Verlangen, eine Zigarette zu rauchen, aber ich fühle das
Verlangen, aus diesem Zimmer im Dunkeln raus in die Helligkeit und einen
schönen Tag, an die frische Luft zu gehen. Das
wird für mich von enormer Bedeutung sein: Viel draußen im Freien, generell viel
Ablenkung und Bewegung, weniger Momente an irgendwelchen Orten für lange Zeit.
Mir ist bewusst, dass meine Gedanken in der nächsten Zeit (das Schöne ist, dass die Sucht mit jedem erfolgreich hinter mich
gebrachten rauchfreien Tag kleiner und nicht etwa größer werden wird) oft
rund um diese Glimmstängel, rund um das Rauchen kreisen werden. Das ist zwar
schade und auch schockierend, aber so, wie die Sucht durch mich in diesem Kampf
oder Spiel der Rauchentwöhnung jeden Tag mehr aus mir herausgelöst wird, so
werden auch die Gedanken an das Rauchen und das Verlangen, jetzt eine zu
rauchen, immer kleiner werden. .....
Ganz wichtig… Der ersten Zigarette widersteht man viel einfacher, als der zweiten. Schon nach einem einzigen Zug ist man wieder voll drinnen in der Abhängigkeit. Ich weiß zwar nicht genau, wie man das machen soll, aber immer wieder lese ich davon, dass man in den ersten Wochen der Nikotinentwöhnung, des Nichtmehrrauchens, „Probleme vermeiden“ soll. Schön, das möchte ich gerne versuchen, das ist jedoch auch einfach gesagt, schwer getan. Leider wird es sich nicht vermeiden lassen, trotz Schwierigkeiten und trotz gereizter Stimmung, TROTZ Unruhe rauchfrei zu bleiben. Aber genau das wird einen mit jeder nicht gerauchten Zigarette und mit jedem Tag stärker und stärker machen und immer weiter weg bringen von der Sucht. Aber nicht mit mir, ich gebe der Sucht nun keine Chance mehr, ich versuche es auf jedem Fall. Auch wenn das bedeutet, dass ich in der nächsten Zeit manchmal gereizt oder genervt sein werde, vielleicht manchmal nicht so gut schlafe.
....
Ihr fragt euch,
wie das für mich war an diesem Tag? Naja… Ich bin rauchfrei geblieben und auch,
wenn ich zwei Mal ziemlich viel Lust auf das Rauchen bekommen habe, war da
ansonsten doch die seltsame „Zufriedenheit“ mit der Situation, wie sie ist.
Nämlich eben, dass ich mich dafür entschieden habe, nicht mehr zu rauchen. Aber wenn ich ganz ehrlich bin, wirklich
einfach ist es nicht, auch wenn ich darüber verwundert bin, wie wenig es mir
eigentlich ausmacht, nicht mehr zu rauchen. Vielleicht aber auch ist mir
einfach bereits zu klar – so sehr, wie ich mich in mancherlei Hinsicht schon
vor einiger Zeit vom Rauchen losgelöst habe –, dass das Rauchen einfach nur
Quatsch ist, totaler Mist, den ich einfach nicht mehr möchte.
Jeden Tag wie ein Sklave
wieder lostrotten und sich für teures Geld mit Zigaretten versorgen, mit denen
man sich dann im Anschluss selbst gesundheitlich gefährdet, körperlich schwächt
und immer schön in der Sucht gefangen hält? Nein, nein, nein.
Mir ist allzu
deutlich klar, dass ich aus diesem ekelhaften, schlimmen Teufelskreis, der mich
schon seit langer Zeit sehr unglücklich macht, raus muss. Vielleicht liegt es daran, dass es gar nicht so schwer war,
diese wachen Stunden dieses Tages ohne Zigaretten zu erleben. Eigentlich war es
nicht nur nicht schwer, sondern in der Tat absolut schön. Ich versuche, immer im Kopf zu haben, dass da nichts ist, das ich mir raube, dass da nichts ist, das fehlt. Sage mir, dass
ich mich und mein Leben dadurch bereichere, nicht mehr zu rauchen.
...
GESUNDHEIT nach
48 Stunden ohne Zigaretten.
·
Das
Nikotin wirkt nicht mehr auf das Herz-Kreislauf-System. Ab und zu hustet man
vielleicht, was normal ist, da sich der Körper reinigt.
·
Sowohl
der Geruchs- wie auch der Geschmackssinn werden besser und wesentlich
intensiver. Diese Empfindlichkeit Gerüchen und dem Geschmack gegenüber nimmt
meistens durch das Rauchen deutlich ab, weil sich die Sinneszellen in der Nase
und auf der Zunge verändern. Nach achtundvierzig Stunden ohne Zigarette riecht
man nun nach und nach wieder mehr und nimmt geschmacklich viel mehr wahr....
·
Das Verlangen nach einer
Zigarette ist nur eine Attacke, ein Gefühl, auch durch die Gewohnheit und den
Mangel an Nikotin im Körper. Aber diese Attacke verzieht sich nach ein paar Minuten
wieder, die einem vielleicht recht lange erscheinen. Sicherlich hilft es, ein großes Glas
Mineralwasser zu trinken, frisches Obst zu essen, tief ein- und auszuatmen und
sich einfach zu sagen, dass dieses (unschöne) Verlangen sich wieder verzieht. Denn
das tut es. Jede Schmacht nach einer Zigarette, die man besiegt, macht einen
letztlich stärker und bringt einen seinem Ziel näher.
...
Nun hat er also begonnen, der vierte Tag und der dritte komplett rauchfreie. Inzwischen habe ich neunundsechzig Stunden keine Zigarette geraucht, worauf ich stolz bin. Gestern gab es sehr schwierige Momente, zwei Mal war ich praktisch so gut wie verloren, habe aber in jeder dieser Situationen dann doch noch einmal innerlich „Nein!“ geschrien und bin stark geblieben. Was im Nachhinein ein tolles Gefühl ist, da ich mir natürlich gestern, kurz vor der Dummheit, Zigaretten zu kaufen, gesagt habe (was voll und ganz der Realität entspricht): Was, wenn du diese Dinger jetzt kaufst? Die erste Zigarette wird „ganz gut“ schmecken. Dir wird aber total schwindelig. Spätestens die zweite Zigarette wird ekelhafte Routine sein (auch das stimmt) und schon bei der dritten Zigarette wünschst du dir, die Zigaretten wären endlich weg. Das sind alles Wahrheiten. Denn in der Tat: Nur die ersten Züge sind irgendwie wieder „angenehm“. Dafür ist man sofort zurückgeschleudert und wieder voll und ganz in der Abhängigkeit. Schrecklich. Das lohnt sich nicht, und genau das sagte ich mir dann auch gestern. Einfach, dass ich stark bleiben muss, auch wenn es natürlich schwierig ist.
...
Das ist verrückt, wie stark jene Sucht in
mir verankert ist. Das verängstigt mich, zeigt mir aber auch, wie bedeutend und
wichtig das ist, einmal da heraus zu kommen. Ein Kampf ist das schon, und ich
merke, wie ich immer wieder aggressiv und auch gereizt bin. Eigentlich gelingt
es mir heute aber an diesem vierten Tag dennoch ganz gut, mich auf anderes zu
konzentrieren und es ist gar nicht so wild, nicht zu rauchen. Immer wieder habe
ich gelesen, ich war außerdem heute auf einem Flohmarkt und habe mich dadurch,
lange Zeit ausführlich in Büchern, Filmen und CDs sowie LPs zu stöbern
abgelenkt.
Das hat geholfen und war an sich eine
sehr schöne und wie immer interessante Ablenkung, und das eben an einem Ort, an
dem man gerne ist – ich zumindest. Eben jenem Flohmarkt, der meine Gedanken
eben dann auch erfolgreich von den Zigaretten weggelenkt hat zu etwas Schönem
und weg von jenem Hässlichen.
...
Ich habe mir, wenn ich heute bisher dann in zwei (eher drei) Situationen
dann leider doch große Lust bekommen habe, jetzt eine Zigarette zu rauchen und
diesen Versuch zu stoppen, gesagt, dass ich ein bisschen geduldig sein muss.
Dass ich ein wenig abwarten muss, dass diese große Lust auf eine Zigarette
verschwinden wird. Sie taucht dann zwar irgendwann wieder auf, aber erst einmal
wird sie sich verziehen. Und siehe da, so war das – natürlich – dann auch in
diesen zwei oder drei (oder vier) Fällen auch. ...
Denn tatsächlich „schmecken“ eigentlich nur die ersten drei
oder vier Züge (ich habe ja schon früher ab und zu aufgehört, wenn auch meist
nur sehr kurze Zeit). Auch diese ersten Züge der ersten Zigarette schmecken
nicht wirklich, man hat nur jenes Gefühl wieder, denkt, seinem Körper „Entspannung“
zu geben, dabei setzt man seinen Körper größtem Stress aus und das Nervengift
Nikotin kommt zurück zu einem.
Muss das sein? Ich meine, ich bin nicht interessiert daran, das Rauchen zu
verteufeln und zu verdammen. Ich war Raucher, und jeder, der das möchte, der
kann und soll gerne weiterrauchen. Aber
ich denke nicht, dass ich glücklich wäre, wenn ich erst einmal die ersten zwei,
drei oder vier Züge an der Zigarette genommen hätte und wieder voll drin wäre.
Schon die zweite Zigarette wäre die reinste Routine und bei der dritten würde
ich mich ärgern. Ich kenne das schon ein wenig, wenn ich früher mal
aufgehört und dann doch wieder angefangen habe.
Ein
schönes Gefühl, nicht zu rauchen. Das möchte ich für heute abschließend
festhalten. Früher oder später melde ich mich wieder, hoffentlich kann ich dann
auch noch schreiben, dass ich stark geblieben bin und noch immer nicht wieder
rauche. Für heute waren das meine Gedanken. Bis denn dann....
Wenn das Verlangen nach einer Zigarette kommt, dann sage ich mir, dass diese Attacken ganz normal sind. Sie sind unangenehm, das ist klar, aber sie sind logisch und sie werden eine ganze Weile noch immer wieder auftauchen. Jeden Tag. Die gute, wichtige und schöne Erkenntnis aber ist es, dass man einfach ein paar Minuten stark bleiben muss, vielleicht (wie bei meiner Taktik) mal kurz die Augen schließt und an einen Ort denkt, an dem man sich sehr wohl und glücklich fühlt, oder an einen lieben Menschen.
...
Das Gefühl ist einfach
bereichernd, mich jeden Tag ein ganz kleines bisschen freier zu machen von der
Sucht, die mich so sehr an sich gekettet und unglücklich gemacht hat.
Meine
Gedanken drehten sich auch heute ab und zu einmal um das Rauchen, aber ungelogen
gab es heute an diesem Tag 7 nicht einen einzigen Moment, in dem ich irgendwie
das Gefühl hatte, dass ich jetzt echt verdammt gerne eine Zigarette rauchen
würde. Großartig, das macht mich
glücklich und zufrieden. Denn ich weiß, dass sich dieser im Moment ab und zu
etwas schwierige und anstrengende Weg, Nichtraucher zu werden und die
Abhängigkeit zu besiegen, total lohnt. In einiger Zeit werde ich einfach nur
glücklich sein, diesen Weg gegangen zu sein.
Schön,
das Rauchen hinter mir zu lassen und irgendwann (hoffentlich) Sieger über diese
Sucht zu sein. Es macht Spaß, stark zu sein und wenn man mal kurz Lust auf eine
Zigarette hat, einfach sich zu sagen „NEIN! NICHT!“ und schwupp, zwei oder drei
Minuten später hat sich die Sache dann auch erledigt. Bis halt irgendwann
wieder eine Lust auf das Rauchen kommt. Wenn man weiß, dass das eine Weile lang
eben so ist, dann ist das eigentlich kein Problem. Denn mit jedem Widerstehen stärkt man sich und
befreit sich von der Sucht.
Dieser
Tag war großartig, weil ich Nichtraucher werde und meinem Körper dazu einfach
gutes tue. Schon morgen – also nach rund sieben Tagen ohne Zigarette – wird
sich der Blutkreislauf stabilisiert haben, aber das ist gar nicht wichtig.
...
Jedes
einzelne Mal, wenn ich widerstehe, wird mich das von der Abhängigkeit befreien.
Keine
Ahnung, ob ich mich an diesen zehnten Tag, an dem ich irgendwann 216 Stunden
lang nicht geraucht haben werde und mir dadurch als Belohnung den
Hitchcock-Film „The Train“ anschauen kann, nochmals melde. Ich fühle und spüre,
dass ich heute gedanklich Ablenkung und Abstand von Rauchen brauche und mich
nicht viel damit belasten kann und will. Kein Zweifel, ich möchte stark
bleiben, ich will die Sucht bekämpfen und raus aus dieser
Abhängigkeit und jenem quälenden Teufelskreis, der mich so traurig und
unglücklich machte. Heute jedoch ist trotzdem
verdammt viel Stärke gefordert... ...
Leute, das Rauchen ist einfach nur
furchtbar überflüssig! Tut euch den Gefallen, glaubt an euch, gebt diesen Mist
doch einfach auf. Ihr seht das vielleicht erst einmal als Strafe, auch mir geht
das so, aber irgendwann wird einem
immer mehr bewusst, dass das in Wirklichkeit das totale Gegenteil von Strafe
ist. Nein, ich möchte
nicht lügen: Ich denke gerade daran, nachdem ich einen Kaffee getrunken habe
(wenn man nicht mehr raucht vom Gefühl her wirklich gefährlich!), dass ich
jetzt wirklich gerne eine Zigarette rauchen würde. Aber stimmt das? Ich weiß
doch genau, dass mir nach drei ganz „netten“ Zügen, die etwas sehr Vertrautes
haben würden, total schwindelig und schlecht werden würde nach diesen zehn
rauchfreien Tagen.
Nein, auch wenn ich leider jetzt irgendwie gerne eine Zigarette rauchen
würde, möchte ich doch noch viel, viel lieber weiter ausbrechen aus diesem Gefängnis
der Abhängigkeit, in dem ich noch immer festhänge. Ich
löse mich vom Rauchen und spüre, dass da im Augenblick entscheidende Tage
stattfinden, die mich schon irgendwie stärken, da ich die Finger von den
Zigaretten lasse.Ende der Auszüge aus dem E-Book ››Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!‹‹ (Untertitel: „Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps…“)
E-Book: ››Schluss mit dem Rauchen! Raus aus dem Abhängigkeits-Gefängnis und der Sucht, rein in die Freiheit!‹‹ (Untertitel: „Ein Raucher versucht, Nichtraucher zu werden und gibt Motivationstipps…“) ist ein Aufhör-Versuchs-Bericht von JULIUS CYPHANDRIUS. (Preis 2,99 €, ca. 265 Seiten, erhältlich im kindle Store bei Amazon)
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